Was ein Prestige-Chalet kostet
Die Bandbreiten, die wir für einen Neubau feststellen, exkl. MwSt. und ohne Grundstück:
- Megève: 5’500 bis 8’400 € pro Quadratmeter,
- Courchevel: 6’800 bis 10’500 € pro Quadratmeter.
Der Unterschied liegt vor allem in der Höhe. Auf 1’850 Metern kostet jeder Bautag mehr, die Anlieferung ist schwieriger, und manche übergrossen Bauteile müssen per Helikopter geflogen werden.
Die Bausaison
In Courchevel reicht das nutzbare Zeitfenster von Mai bis Oktober. Ein Rohbau, der sich um einige Wochen verzögert, kann den Wetterschutz ins nächste Jahr verschieben. Deshalb fertigen wir Dachstuhl und Technikmodule in der Werkstatt vor und nutzen die Saison nur noch für die Montage.
In Megève, etwas tiefer gelegen, ist die Einschränkung weniger streng, doch Winterzufahrt und Winterpause der Baustelle werden ab Baubeginn geplant.
Schnee, Lawinen und Tragwerk
Schneelasten richten sich nach Höhe und Exposition des Grundstücks: In Courchevel erreichen sie üblicherweise rund 3,2 kN pro Quadratmeter. In den betroffenen Gebieten regelt der Naturgefahrenplan Lage und Bemessung. Diese Daten fliessen ab der Skizze in die Statik ein, nicht erst beim Baugesuch.
Was der Zonenplan verlangt
Beide Gemeinden regeln das Erscheinungsbild der Bauten genau:
- Dachneigungen und Dachmaterialien,
- das Verhältnis von Stein und Holz an der Fassade,
- Gebäudevolumen und Höhen,
- die Einpassung in die Landschaft, besonders am Mont d’Arbois.
Ein zeitgenössisches Chalet bleibt möglich, sofern es mit der Tradition spricht, statt ihr zu widersprechen.
Energie und Komfort
Die RE2020 gilt für jeden Neubau. In der Höhe gehen wir weiter: Eine stark gedämmte Gebäudehülle, Geothermie und Wärmerückgewinnung senken den Verbrauch deutlich und sichern gleichbleibenden Komfort, wenn die Aussentemperatur fällt.


